Habt ihr im Verband oder in der Einrichtung Interesse an umweltpädagogischen Themen?

 Dann kommt vorbei bei "natürlich vernetzt - Umwelt AG im Bielefelder Jugendring e.V."

 

Wir sind "natürlich vernetzt", eine Gruppe von umweltpädagogisch interessierten Fachkräften, die sich regelmäßig (alle 6 - 8 Wochen) trifft.

 

Unser Ziel ist es, Ehrenamtliche und pädagogische Fachkräfte in Verbänden und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Bielefeld umweltpädagogisch fortzubilden, und Projekte in den eigenen Kinder- und Jugendgruppen anzuregen. Wir führen außerdem gemeinsam Kooperationsprojekte für Bielefelder Kinder und Jugendliche durch. 

 

Wir freuen uns über neue Leute aus den BJR-Mitgliedsorganisationen, die sich mit uns vernetzen, austauschen und zusammen arbeiten möchten. Dazu müsst ihr keine ausgebildeten Umweltpädagog*innen sein. Bringt einfach Interesse und Spaß an Umweltthemen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit.

 

Unser nächstes Treffen findet statt:

 

Mittwoch, 10. Januar 2018, 10 - 11.30 Uhr

im Naturfreundehaus Heepen, Heeper Str. 362 (Buslinie 26, Haltestelle "Meyer zu Heepen")

 

Meistens treffen wir uns mittwochs oder donnerstags Vormittag im Jugendring, und ab und zu, so wie im Januar, bei einem der AG-Mitglieder.

 

Mehr Infos über uns findet ihr hier auf der Jugendring-Webseite (Menü Jugendarbeit: Umweltbildung) und auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=KQrJep-hmbg). Oder kontaktet uns direkt im BJR (Barbara).

 

Herzliche Grüße

 

Lenja (Naturfreundejugend TbW)

Jörg (ASP Alte Ziegelei)

Sandra (ASP Schelpmilser Weg)

Andreas (Evangelische Jugend), Christin (NatURsinn)

Barbara (BJR)

 

Hier gibt es die Infos noch einmal zum ausdrucken.

 

Fachtag "Inklusion in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit"

 

Donnerstag, 23.November 2017, 9.00- 16.30 Uhr

im Jugendgästehaus

 

Zum Abschluss des Projektes "Freiräume" des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit e.V. findet der Fachtag "Inklusion in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit" statt.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Veranstaltung. Diesen, sowie den Anmeldebogen finden Sie hier.

 

 

Zeit zum Spielen! bei den KiJu Brake Dice Days

 

 im AWO KiJu Brake, Glückstädterstraße 25, 33729 Brake

25. November (Beginn 10.00 Uhr)- 26. November (Ende 18.00 Uhr)

 

Ein Wochenende voller Pen&Paper Rollenspiele, Trading Card, Tabletop, Brettspiele,  LARP, in Gruppen, Turnieren oder Einzelspielen.

 

Sätze wie:

 

„Mein Troll Rigger, ist voll auf BTL und hat den Jabo des Johnson umknockt; bei Int. 1 passiert das.“

 

„Jetzt zieh mal endlich aus der Bibliothek und leg deine Länder aus und wenn du nochmal das Tappen vergisst reicht´s mir.

 

oder Begriffe wie: “Dodge, Blitz, Pow, Ballaufnahme, Go for it, Go for it, Touchdown.”

 

...werden von eingefleischten Spielern natürlich verstanden. Der Rest der Welt schüttelt da seinen Kopf und hustet „ein Nerd“.

 

Um eben auch Nicht-Spieler auf diese spannenden Jugendkulturen aufmerksam zu machen, läuft bereits seit Mitte des Jahres ein LWL finanziertes Projekt in unserer Einrichtung, in dessen Rahmen sich jeden Freitag eine immer größer werdende Gruppe trifft um zum Beispiel das klassische Pen&Paper Rollenspiel „Das schwarze Auge“ zu spielen.

 

Die Dice Days, obwohl als klassische Spiele-Convention geplant, richtet sich somit nicht nur an eingefleischte  Spieler sondern auch an Neulinge und Interessierte, die sich an das Thema Rollenspiele und Co. herantasten wollen.

 

In Kooperation und mit Unterstützung des SparrenCon e.V.´s, dem Spielraum Bielefeld, der Bloodbowl Liga OWL, der TeutoCon, dem LWL und der Sparkasse Bielefeld, findet diese Veranstaltung zum ersten und vermutlich nicht letzten Mal statt.

 

Weitere Informaionen gibt es im:

 

AWO Kinder- und Jugendhaus Brake
Glückstädter Str. 25,
33729 Bielefeld
Telefon: +49 521 977 33-10

 

Den Flyer zur Veranstaltung finden SIe hier.

 

 

Vernetzungstreffen: Jungenarbeit meets Jungenarbeit

23.November 2017

10.00- 16.00 Uhr in Bielefeld

(genauer Ort steht noch nicht fest)



Das Vernetzungstreffen der LAG/ Fachstelle Jungenarbeit NRW in Kooperation mit dem Forum Jungenarbeit Bielefeld richtet sich an alle Arbeitskreise der Jungenarbeit und bietet Neueinsteigern*, erfahrenen Praktikern* und Interessierten aus der Region Westfalen-Lippe die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in den Arbeitskreisen der Jungenarbeit, deren Angeboten und Erfahrungen auszutauschen, die eigene Arbeit zu reflektieren und sich ggf. auch anregen zu lassen.

Zudem stellt sich die Frage, ob und inwieweit die vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen der Arbeitskreise sich ggf. noch stärker bündeln und nutzen lassen, um die (Weiter)Entwicklung von Jungenarbeit auf Landesebene, auch mit Perspektive auf die Verstetigung einer jungen politischen Perspektive als Querschnitt voranzubringen:

 

  • Was läuft wo?

Unter anderem wird das Forum Jungenarbeit seine Arbeit und den Entwicklungsprozess zur  Qualitätsentwicklung von Jungenarbeit in Bielefeld vorstellen.

 

  • Welche Struktur, Geschäftsordnung und Prinzipien der Zusammenarbeit haben Arbeitskreise jeweils für sich entwickelt? Welche Erfahrungen werden hier gemacht und welchen besonderen Aufgaben sind hier zu begegnen?

 

  • Wie können andere von den gemachten Erfahrungen und Angeboten der Arbeitskreise profitieren?

 

  • Welche Entwicklungen waren in den letzten Jahren für Arbeitskreise der Jungenarbeit bedeutsam und welche Konsequenzen folgten hieraus für die Ausrichtung und Arbeit der Arbeitskreise?

 

  • Welche Bedeutung haben die Arbeitskreise der Jungenarbeit für die Qualitätsentwicklung und -sicherung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe in den Kommunen und Kreisen?

 

  • Welche Formen der Kooperation und Zusammenarbeit sind eventuell vorstellbar, lassen sich ggf. gemeinsame   Fachveranstaltungen und Angebote organisieren und umsetzen?


Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden per Mail unter info@lagjungenarbeit.de entgegengenommen.

 

"Schweigen war noch nie Gold!" JIK Nordrhein- Westfalen 2017

18.-19.November & 24.-26. November 2017

 

Gesucht werden 40 junge Menschen zwischen 17 und 25 Jahren, die zusammen Antworten auf die Fragen finden wollen: Wie können Muslim*innen und Nichtmuslim*innen, Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte das Deutschland von morgen gemeinsam gestalten? Welche Herausfoderungen gibt es? Und wer redet eigentlich mit und wer nicht? Was bedeuten Vielfalt, Identität und Teilhabe für Dich?

Egal ob mit Einwanderungsgeschichte oder ohne. Ob religiös oder nicht. Sag Deine Meinung, stelle Deine Fragen und diskutiere mit abwechslungsreichen Gästen und Expert*innen aus der Praxis, Politik und Wissenschaft nach dem Motto: Schweigen war noch nie Gold!

 

Weitere Info´s gibt es hier.

 

Junge Islam Konferenz
Himmelgeister Str. 107
40225 Düsseldorf

Telefon: 0211 / 9052229
Telefax: 0211 / 345260

www.die-agb.com
www.junge-islamkonferenz.de

 

CDU gewinnt U18- Bundestagswahl

 

Das vorläufige Ergebnis steht nach Rückmeldung von 2/3 der Wahllokale fest: Bei der U18-Bundestagswahl, neun Tage vor der  Wahl der Erwachsenen, konnte die CDU bundesweit mit 28,37 Prozent die meisten Stimmen für sich gewinnen.

Über 190.000 Kinder und Jugendliche hatten dafür in der gesamten Woche in über 1.650 bundesweiten Wahllokalen abgestimmt, allein in NRW waren es über 50.000 Minderjährige in 380 Wahllokalen.

Dabei gliedern sich die Landesergebnisse wie folgt: CDU (30,96 %), SPD (23,8 %), GRÜNE (14,05 %) FDP (7,86 %), LINKE (5,78 %). Die AfD verpasst bei NRWs Jugend knapp den Einzug in den Bundestag mit 4,97 %. Die Piratenpartei erhält 2,7 %, Sonstige bekommen 9,87 %.
 

Die aktuellen Hochrechnungen finden Sie im Pressebereich des Landesjugendringes NRW:


http://www.jungesnrw.de/u18-bundestagswahl-in-nrw/pressebereich/

 

Ausschreibung des Deutschen Jugendfilmpreises 2018 hat begonnen

 30 Jahre Förderung junger Talente und innovativer Medienpraxis

 

 

Ab sofort können sich junge Filmtalente mit ihren Produktionen wieder für den Deutschen Jugendfilmpreis bewerben. Der bundesweite Wettbewerb ist eines der größten Foren für die aktive Medienarbeit junger Filmtalente in Deutschland. Egal ob Kinder, Jugendliche oder Studierende, ob Schulklasse oder Freizeitprojekt: Mitmachen können alle Filmbegeisterten, die nicht älter als 25 Jahre sind. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2018. Insgesamt werden Preise im Wert von 12.000 Euro vergeben.

 

Bereits 1988 wurde der Deutsche Jugendfilmpreis – damals noch unter dem Namen Jugend und Video – ins Leben gerufen. Technisch hat sich seitdem viel verändert. Die Zielsetzungen des Wettbewerbs sind in all den Jahren aber die gleichen geblieben. „Wir erwarten keine perfekt produzierten Filme“, so Thomas Hartmann, Leiter des Wettbewerbs am Deutschen Kinder und Jugendfilmzentrum. „Nach wie vor sind originelle Ideen, innovative Umsetzungsformen und die authentischen Geschichten der jungen Filmemacherinnen und Filmemacher gefragt. Ob es sich dabei um einen Spielfilm, ein Webvideo, eine Computeranimation oder eine Dokumentation handelt, ist vollkommen egal. Thema und Genre können frei gewählt werden.“

 

„Wir müssen reden“ – Jahresthema 2018

 

Neben dem thematisch offenen Wettbewerb bietet ein ausgewähltes Jahresthema weitere Gewinnchancen. Unter dem Titel „Wir müssen reden“ ruft der Deutsche Jugendfilmpreis diesmal zu Einreichungen rund um das gesprochene Wort auf. Von Video-Slams über parodierte Talk-Runden oder abstrakte Animationen bis hin zu fiktionalen Geschichten, die das Gespräch ins bewegte Bild übertragen, ist dabei alles erlaubt. Neu im Wettbewerb ist der „Team-Award“ für Filme, die in Film-AGs, Kultureinrichtungen oder Jugendzentren entstanden sind.

 

Die besten Filme werden auf dem Bundes.Festival.Film 2018 in Hildesheim präsentiert. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) veranstaltet.

Teilnahme-Infos gibt es auf der Website des Wettbewerbs unter

www.deutscher-jugendfilmpreis.de

 

Den Flyer zur Ausschreibung finden Sie hier.

 

 

Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2018

Hermine- Albers- Preis

politische Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat den Praxispreis des  Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreises 2018 – Hermine-Albers-Preis –  zum Thema „politische Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe“ ausgeschrieben.

 

Der Medienpreis und der Theorie- und Wissenschaftspreis haben keine Themenbindung. Mit der Ausschreibung des Praxispreises spricht die AGJ Organisationen, Initiativen, Träger und Akteure der Kinder- und Jugendhilfe an, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der politischen Bildung leisten und ihr neue Impulse geben. Vor dem Hintergrund der Krise der EU (u.a.. Brexit) fordert die AGJ insbesondere auch Projekte der politischen Bildung mit europäischen Bezug auf, sich für den Praxispreis zu bewerben.

 

Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Pro Kategorie (Praxispreis, Theorie- und Wissenschaftspreis und Medienpreis) kann ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro sowie ein Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro vergeben werden.

 

Der Preis wird von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder gestiftet und vom Vorstand der AGJ alle zwei Jahre verliehen.

Einsendeschluss für den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2018 ist der 31. Oktober 2017 (Eingangsdatum).

 

Den Flyer zur Ausschreibung finden Sie hier.

 

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter

https://www.agj.de/projekte/deutscher-kinder-und-jugendhilfepreis/bewerbungsunterlagen.html.

 

Kontakt:

 

Sabine Kummetat

Presse- und Öffentlichkeitsreferentin

Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ

- Child and Youth Welfare Association -

Mühlendamm 3, 10178 Berlin - Deutschland / Germany

Tel.: 0049 (0) 30 400 40 219

Fax: 0049 (0) 30 400 40 232

E-Mail: sabine..kummetat@agj.de

www.agj.de

 

+++WAHLERGEBNIS der U-18-Wahl in NRW+++

SPD gewinnt U18-Landtagswahl in NRW

Bei der diesjährigen U18-Wahl, an der auch Bielefelder Jugendverbände und Jugendeinrichtungen mitwirkten, konnte die SPD mit 28,08 Prozent die meisten Stimmen für sich gewinnen. Weit über 35.000 Kinder und Jugendliche hatten dafür in der gesamten Woche in über 400 Wahllokalen im gesamten Bundesland abgestimmt.

 

 

Dabei gliedern sich die Ergebnisse wie folgt: SPD (28,08 %), CDU (21,81 %), Bündnis 90/Die Grünen (15,48 %), Die Linke (6,72 %), FDP (6,18 %), Die Piraten (4,71%), AfD (4,58%), Sonstige (12,44%).

 

SPD ist Favorit bei jungen Menschen in NRW

Mit 28,08 Prozent der Stimmen hat die SPD die U18-Wahl klar gewonnen. Gefolgt von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke zeigt diese U18-Wahl die hohe Gunst der jungen Wählenden für etablierte Parteien. „Dieses Ergebnis widerlegt die Befürchtung vieler Erwachsener und Politiker_innen, dass junge Menschen eher extreme Parteien wählen. Vielmehr zeigt das Ergebnis, dass die AfD bei jungen Menschen deutlich weniger beliebt ist als bei Erwachsenen“, erläutert Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendring NRW. „Es zeigt, dass für eine politische Meinung und eine Auseinandersetzung mit der bestehenden Demokratie nicht ein bestimmtes Alter erreicht werden muss. Das Wahlergebnis ist auch ein Auftrag junger Menschen an Politiker_innen, sich stärker um die Belange von Kindern und Jugendlichen zu kümmern.

 

Über die U18-Wahl

Bei der U18-Wahl können Kinder und Jugendliche bis zu neun Tage vor der eigentlichen Wahl ihre Stimme abgeben. Stimmberechtigt ist jedes Kind und jede_r Jugendliche unter 18 Jahren – egal wie alt, ob mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit.

Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für Politik und demokratische Prozesse zu wecken. Die U18-Wahl will Politiker_innen auf die Interessen von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen und deren Bereitschaft wecken, sich für junge Menschen einzusetzen.

+++Junge Geflüchtete haben ein Recht auf Freizeit, Erholung und Bildung+++

Junge Geflüchtete haben ein Recht auf Freizeit, Erholung und Bildung - Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für alle geflüchteten Kinder und Jugendlichen abbauen!
 
Aufruf der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlingen NRW
 
 
Nach Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention sind die Vertragsstaaten der UN, damit auch Deutschland, aufgefordert, das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben sowie auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung zu fördern.
 
Die Residenzpflicht hat sich für viele Flüchtlinge verschärft
Der Asylkompromiss vom Herbst 2014 sieht vor, dass nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland die Residenzpflicht entfällt. Kommunen zugewiesene Asylsuchende und in ihnen lebende geduldete abgelehnte Asylbewerber dürfen zwar nicht umziehen, aber innerhalb Deutschlands reisen, etwa um Verwandte oder auch Bildungseinrichtungen zu besuchen. Für geflüchtete Menschen in Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW gilt weiterhin eine Residenzpflicht für die Dauer des Aufenthalts in diesen Einrichtungen - aktuell einige Wochen. Für Asyl- und Schutzsuchende aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten in den Aufnahmeeinrichtungen des Landes gilt die Residenzpflicht allerdings bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens - auch über sechs Monate hinaus.
 
Teilhabe durch Kinder- und Jugendarbeit vor Ort
Das Leben in Aufnahmeeinrichtungen und die Wartezeit bis zur Entscheidung über den Asylantrag erschweren die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Geflüchtete erheblich. Es bedeutet häufig Isolation, Langeweile und mangelnde Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten. Besonders nach traumatisierenden Fluchterfahrungen ist das Recht auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung wichtiger denn je. Die Kinder- und Jugendarbeit sowie ihre Träger in NRW leisten einen wichtigen Beitrag zur Hilfe. Allerdings wird ihre Arbeit durch stigmatisierende, asylrechtliche Regelungen behindert - auch weil die Gesetze in den vergangenen Monaten mehrmals geändert wurden und kaum noch zu durchschauen sind. Verunsicherung macht sich breit! So stellt sich Haupt- und Ehrenamtlichen beispielsweise die Frage, ob geflüchtete Kinder zu einem Zoobesuch in eine andere Stadt mitgenommen werden dürfen.
 
Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge fordert, die Residenzpflicht für alle jungen Geflüchteten, egal welchen Aufenthaltsstatus, zu lockern. Angebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche müssen auch außerhalb der Unterkünfte und des ihnen zugewiesenen Aufenthaltsbereiches möglich sein und dürfen nicht am Aufenthaltsstatus scheitern. Die UN­ Kinderrechte gelten für alle Kinder, egal woher sie kommen und wo sie leben. Wir ermuntern die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich dazu, geflüchtete Kinder und Jugendliche bereits in den ersten Wochen nach ihrer Ankunft in ihre Aktivitäten einzuplanen - und sie zu besuchen.
 
Teilhabe an Ferienfreizeiten und Reisen ins Ausland
Berichte aus der Praxis über die Behinderung der Reisefreiheit von geflüchteten jungen Menschen beunruhigen die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW. Jugendgruppen, die in den Ferien von NRW aus ins angrenzende Ausland oder in ein anderes Bundesland reisen, müssen für junge Mitreisende mit ungesichertem Aufenthalt eine Genehmigung bei der zuständigen Ausländerbehörde einholen1. Der auch nach dem 3. Monat im Asylrecht geltende Satz, »Bedingungen und Auflagen können angeordnet werden«, wird von den Ausländerbehörden in der Praxis leider unterschiedlich gehandhabt.
 
An die Ausländerbehörden und das Ministerium für Inneres und Kommunales NRW
Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW appelliert an die Ausländerbehörden und das zuständige Ministerium, im Hinblick auf die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Ferienfreizeiten, ihre Entscheidungsspielräume großzügig und human zu nutzen und für die Dauer der Maßnahmen befristete Aufenthaltserlaubnisse auszustellen. Diese Fahrten und Erlebnisse tragen auch und besonders zur Integration junger Geflüchteter bei.
 
An das Bundesamt für Migration und Flucht
Wir appellieren an das Bundesamt für Migration und Flucht, auch für Kinder und Jugendliche in den Aufenthaltseinrichtungen des Landes durch eine „Verlassenserlaubnis" die Möglichkeit zur Teilhabe an z.B. Ferienfreizeiten zu eröffnen.
 
Dank an Haupt- und Ehrenamt
Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die junge Geflüchtete an ihren Ferienfreizeiten teilhaben lassen und die Zeit und Energie für die Auseinandersetzung mit den zuständigen Ämtern aufbringen.
 
 
Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW
März 2016

Mehr Infos HIER

 

Rechte Hetze aufessen - Eine Aktion gegen Rechts der Falken

Die Falken Bielefeld stellen sich gegen jede Form der Radikalisierung. Somit auch gegen die Propaganda, die von der Partei Die Rechte OWL ausgeht. Wie in letzter Zeit bekannt wurde, ist Die Rechte OWL zur Rekrutierung an Schulen unterwegs, um Jugendliche möglichst früh für Ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Dies geschieht durch kostenlose Flugblätter und CDs, mit denen gezielt rechtes Gedankengut verbreitet werden soll. Der Inhalt der CDs umfasst neben den Kontaktdaten eines verurteilten Neonazis, nationalistische und sexistische Bilder und auch einschlägige rechtsextremistische Musik und Videos.

 

Die Falken Bielefeld stellen sich gegen eine solche Form der Meinungsmache, Propaganda und menschenver- achtende Haltung. Aus diesem Grund wurde jetzt die Aktion Sandwiches gegen rechte Hetze ins Leben gerufen um dieses Material möglichst schnell wieder von den Schulhöfen zu entfernen.

 

Jeder der Flugblätter oder CDs der Die Rechte OWL bekommen hat oder bekommt, kann diese im Schülerclub Treff nach 12 (Ein Kooperationsprojekt des Helmholtz Gymnasi- ums und der Falken Bielefeld im JZ Kamp) abgeben und erhält von uns im Austausch ein leckeres Sandwich. Anschließend wird jegliches Propagandamaterial vernichtet, um ein friedliches Zusammenleben aller Menschen durch solche Hetze nicht zu gefährden. 

 

Mehr Infos unter: http://www.diefalken-bielefeld.de

 

 

Junge Geflüchtete in der Jugendverbandsarbeit – Impulse aus der Praxis für die Praxis

Es gibt zurzeit kaum ein Thema, das die Nachrichten und die öffentlichen wie privaten Debatten mehr bestimmt, als das Schicksal geflüchteter Menschen. Weltweit sind mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht, weit mehr als nach dem zweiten Weltkrieg.

 

Menschen flüchten aus ihrer Heimat, weil sie Todesangst, Angst vor Folter haben oder davor, einen Hungertod zu sterben. Sie fliehen, weil ihre Flucht – mag sie noch so gefährlich sein – mehr Chancen verspricht zu überleben, als in der Heimat zu bleiben.

 

Die Lage der Menschen in vielen Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt, insbesondere auch in Syrien und im Irak, scheint sich eher noch zu verschlechtern. Daher wird es nicht nur gegenwärtig sondern auch in den kommenden Jahren und vermutlich in den kommenden Jahrzenten in Deutschland eine vermehrte Einwanderung von Geflüchteten geben. Diese Fakten stellen nicht nur Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen, sondern auch die Jugendverbände.

 

Mindestens die Hälfte der Geflüchteten in den letzten beiden Jahren sind Kinder und Jugendliche. Sie bedürfen weit mehr als einer medizinischen Notfallversorgung. Hier sind insbesondere die Kinder- und Jugendverbände in NRW gefragt, ihre Konzepte weiter zu entwickeln, um auch geflüchtete Kinder und Jugendliche partizipieren zu lassen.

Zugleich bestehen aber auch Unsicherheiten, wie dieser Aufgabe qualifiziert, verantwortungsvoll und bestmöglich entsprochen werden kann. Daher haben wir mit der vorliegenden Veröffentlichung eine Handreichung für die Arbeit vor Ort entwickelt.

 

Wir hoffen damit für die Praxis der Jugendverbandsarbeit eine Materialsammlung vorzulegen, die verständlich ist und unterstützende Anregungen und Hinweise liefert. So liegt der Schwerpunkt nach einführenden Informationen zu den Themen Flucht und Asylrecht auf der Beschreibung bereits gelingender Praxis.

 

Mehr Infos und die Handreichnung gibt es HIER

 

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